Mit der COME2010 hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit ihrem Projekt Designwerkstatt die Kreativwirtschaft im Wirtschaftsraum Coburg etabliert. Die Messe zählte mehrere hundert Fachbesucher, überwiegend Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte aus dem Coburger Wirtschaftsraum.
Insgesamt gibt es in Stadt- und Landkreis Coburg über 400 Unternehmen und Freiberufler, die im Bereich Kreativwirtschaft tätig sind. Das sind über 30 Prozent. Coburg liegt damit hinter Erlangen und Frankfurt auf dem dritten Rang im bundesweiten Vergleich, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts in Jena gezeigt hat. (Stephan Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft).
Die Kreativwirtschaft ist mit einer Million Beschäftigter ein bedeutender Wirtschaftszweig in Deutschland. Alle Unternehmen, die mit technologischer, innovativer und wissenschaftlicher Kreativität Gewinne erzielen, gehören dazu.
Da die Kreativbranchen als unternehmensnahe Dienstleister den Coburger
Unternehmen einen Markt- bzw. Wettbewerbsvorteil verschaffen können,
hat sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft entschlossen, Coburg
neben dem Designstandort auch als wichtigen Standort der
Kreativbranchen auszubauen.
Die COME 2010 war ein Schritt in diese Richtung. Sie konnte darüber
hinaus dazu beitragen, dass Netzwerke geknüpft werden zwischen
Unternehmen und den Anbietern der Kreativwirtschaft sowie zwischen den
einzelnen Kreativbranchen.
So können künftig Innovationen entstehen. Innovationen, deren Neuartigkeit
darin besteht, dass Mittel in einer bisher nicht bekannten Form
miteinander verknüpft werden (frei nach Jürgen Hauschildt (†),
„Innovationen sind machbar!“).